Geschichte


 

Der SV Elektro-Keramik Veilsdorf ist ein Mehrsparten-Sportverein in der sĂŒdthĂŒringischen Gemeinde Veilsdorf.

Der 1990 als Nachfolger der Betriebssportgemeinschaft Motor Veilsdorf gegrĂŒndete Verein bietet Sportarten wie Fußball, Leichtathletik, Faustball, Tischtennis, Tanzen, Gymnastik und Kegeln. Dazu steht neben dem Rasensportplatz Weihbachgrund (ca. 5000 ZuschauerplĂ€tze) und dem Hartplatz "Eichigt" eine Mehrzweckturnhalle zur VerfĂŒgung.



Entwicklung des Fußballsports

 

 

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde unter der TrĂ€gerschaft der Veilsdorfer Porzellanfabrik Betriebssportgemeinschaft (BSG) Chemie Veilsdorf. Deren I. Fußballmannschaft stieg 1954 in die zu dieser Zeit drittklassige Bezirksklasse Suhl auf. Ab 1956 trat die "BSG" unter dem Namen "Motor" auf. 1962 konnten die Fußballer erneut einen Aufstieg feiern, denn mit dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft hatten sie sich nun fĂŒr die nun drittklassige II. DDR-Liga qualifiziert. Da nach Ablauf der Saison 1962/1963 die II. DDR-Liga aufgelöst wurde, spielten die Veilsdorfer anschließend wieder in der Bezirksliga, die nun wieder dritthöchste Spielklasse im DDR-Fußball war.1964/65 erreichte Motor Veilsdorf in der Staffel 1 der Bezirksliga den ersten Platz, unterlag im Endspiel um die Bezirksmeisterschaft jedoch der ASG VorwĂ€rts Meiningen mit 0:6.


BSG-Logo


Danach belegte Veilsdorf ĂŒber Jahre PlĂ€tze im Mittelfeld der Bezirksliga, ehe 1975 erneut die Bezirksmeisterschaft gewonnen werden konnte. Damit war Motor Veilsdorf direkt fĂŒr die zweitklassige DDR-Liga qualifiziert. Ohne Spieler mit höherklassigen Erfahrungen tat sich die Mannschaft jedoch schwer, mit nur fĂŒnf Siegen in 22 Punktspielen und einem TorverhĂ€ltnis von 16:28 wurde 1975/1976 als Vorletzter knapp die Klasse gehalten, doch in der Saison 1976/1977 konnte der Abstieg bei nur zwei Siegen nicht verhindert werden.



 


 

Bis zum Ende des DDR-Fußballbetriebes 1990 war Veilsdorf, 1988 als BSG Elektro-Keramik Veilsdorf, Dauergast in der Bezirksliga Suhl. Nach EinfĂŒhrung des DFB-Systems in Ostdeutschland und GrĂŒndung des SV Elektro-Keramik Veilsdorf war Veilsdorf bis 2001 in der Landesliga ThĂŒringen vertreten. Danach folgte der Abstieg in die Landesklasse ThĂŒringen, seit 2008 7. Liga im DFB-Spielbetrieb.

In der Saison 2008/2009 belegte die I. Mannschaft den 2. Tabellenplatz der Landesklasse West, punktgleich mit dem SC 1912 Leinefelde. Aufgrund des schlechteren TorverhĂ€ltnisses mussten die Keramiker in die Relegation um den Aufstieg in die Landesliga. Dort wartete der FC Motor Zeulenroda, Zweiter der Landesklasse Ost. Im Hinspiel gewannen die Veilsdorfer im Weihbachgrund mit 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis siegte Zeulenroda im RĂŒckspiel, sodass es in die VerlĂ€ngerung und spĂ€ter in das Elfmeterschießen ging. Dort unterlagen die Veilsdorfer mit 4:5 und blieben somit in der Landesklasse West.

Nach der Umstrukturierung des ThĂŒringer Fußballs in der Saison 2010/2011 spielt der SV EK Veilsdorf nunmehr in der Landesklasse SĂŒd.


Aktuelles Logo

 


LigenĂŒbersicht

- bis 1954 Bezirksklasse Suhl
- 1954-1962 Bezirksliga Suhl
- 1962/1963 II. DDR-Liga
- 1963-1975 Bezirksliga Suhl
- 1975-1977 II. DDR-Liga
- 1977-1990 Bezirksliga Suhl
- 1990-2001 Landesliga ThĂŒringen
- ab 2001 Landesklasse West ThĂŒringen
- ab 2010 Landesklasse SĂŒd ThĂŒringen

 

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