Der größte Erfolg einer Veilsdorfer Männermannschaft









Zu den Landesmeisterschaften der Männer, welche im heimischen Weihbachgrund stattfanden konnten die Blau-Weißen um Kapitän Bastian Oppel den größten Erfolg der Vereinsgeschichte feiern.

Am vergangenen Sonntag den 11.07.2021 waren 9 Mannschaften aus dem ganzen Freistaat angetreten um den Besten zu ermitteln. Auf drei Spielfeldern wurde in 3er-Gruppen um den Einzug in die Finalgruppe gespielt. Die Auslosung fand erst vor dem Turnier statt. Helene Kreußel war am frühen Sonntagmorgen die Losfee. In Gruppe 1 standen sich Zeulenroda, Kurtschau 1 und Stadtilm 1 gegenüber. Auf Feld 2 duellierten sich Veilsdorf, Kurtschau 2 und Stadtilm 2. Auf dem hinterem Feld, der dritten Gruppe, trafen Bachfeld, Erfurt und  Sömmerda aufeinander. Auf Feld 1 setzte sich Zeulenroda vor Kurtschau und Stadtilm durch. Auf dem mittlerem Feld besiegte im ersten Spiel Kurtschau Stadtilm. Veilsdorf startete ebenfalls mit einem Sieg gegen Stadtilm. So musste ein direktes Duell die Entscheidung um den Gruppensieg  bringen. Kurtschau gewann den ersten Satz knapp. Im 2. Satz drehte der Angriff der Keramiker auf und gewannen diesen somit klar. Im Entscheidungssatz wurde es zwischenzeitlich noch einmal eng. Ein vier Punkte Vorsprung wurde schon fast hergegeben, doch die Blau-Weißen fanden wieder ins Spiel zurück. Der 3. Satz ging an den EKV und damit auch der Einzug in die Finalrunde. Auf dem hinteren Feld setzte sich Bachfeld vor Sömmerda und Erfurt durch.

Im Duell der Vorrunden Dritten um einen Nichtabstiegsplatz wurde es Interessant. Die Reglement der Verbandsliga sieht vor, dass der Letztplatzierte aus der Liga absteigt, der Vorletzte muss in einem Relegationsturnier gegen die jeweils beste Mannschaft aus den 3 Bezirksligen um die 2 freien Plätze der Verbandsliga spielen. In der Liga verbleiben die Erfurter. Stadtilm muss mit einer Mannschaft in das Relegationsturnier, die zweite Mannschaft ist direkt abgestiegen.

Im Kampf um den 4. Platz hatte die erste Mannschaft aus Kurtschau (Satzverhältnis 2:2) die Nase vorn. Hierbei entschied lediglich die am meisten erspielten Sätze, da jede Mannschaft eines Ihrer Spiele gewann. Sömmerda (Satzverhältnis 3:2) sicherte sich Patz 5, Kurtschau 2 (Satzverhältnis 2:3)  wurde 6.

Die Finalgruppe begann mit der Begegnung Zeulenroda gegen Veilsdorf. Der erste Satz ging klar an den Favoriten. Im 2. Satz waren die Blau-weißen besser im Spiel. Ein ums andere mal konnte Bastian Oppel mit seinen Angaben Punkte erzielen. Der Angreifer von Zeulenroda war eben so stark bei seinen Angaben, die Hintermannschaft um Alexander Wirsing und Daniel Koch versuchte alles um die scharf gespielten Bälle zu erlaufen, doch gelang dies in den meisten Fällen nicht. 12:10 gewannen die Ostthüringer knapp den 2. Satz. Im zweiten Spiel der Endrunde konnte auch Bachfeld nur kurzzeitig den Gästen aus Zeulenroda Paroli bieten, denn auch sie unterlagen dem neuen Landesmeister 2:0 nach Sätzen. Im letzten Spiel des Tages ging es um die Vize-Meisterschaft. Veilsdorf im Derby gegen Bachfeld, man kennt sich und schätz sich. Da Bachfeld die letzten Vergleiche allesamt gewonnen hatte war der EKV eher Außenseiter. Doch zur Überraschung aller Zuschauer ging der erste Satz  eindeutig an die Blau-Weißen (11:7). Der zweite  Satz gestaltete sich völlig anders. Erst waren die Keramiker vorne, dann Bachfeld und Führung wechselte bis in die Verlängerung (11 Gutpunkte mit einer Differenz von 2 Bällen zum Gegner). Die Spannung für die Mannschaft und die zahlreichen Zuschauer war immens. Als Veilsdorf schon 14:13 Punkte im Rückstand lag (Die Verlängerung ist bis max. 15 Punkte) und Bachfeld den 4. Satzball hatte, erkämpften der EKV die wichtigen 2 Punkte zum Satzgewinn und damit zum Sieg dieses kleinen Finals. Die Zuschauer bejubelten die Mannschaft und scherzten Sie hätten aufgrund der Spannung dieser Paarung noch einen 3. Entscheidungssatz sehen wollen.

Zeitgleich zu den Meisterschaften der Männer fand in Bachfeld die Landesmeisterschaft der Frauen statt. Unsere Frauen waren leider nicht so erfolgreich, trotz guter Leistungen gelang es nicht ein Spiel zu gewinnen. Dennoch waren Sie zufrieden mit ihrer gezeigten Leistung und konnten weitere Erfahrungen sammeln.

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